rodo: chuck on a roof in winter (Default)
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Gestern habe ich mal wieder ein Gedicht geschrieben. Nichts großartiges. Außerdem habe ich mich mal mit dem Reimen versucht und ich habe das Gefühl, dass es nicht so ganz geklappt hat, aber lest selbst:


Friedhofsstimmung



Zwischen immergrünen Bäumen,
und verschlungenen, halbverwachsenen Pfaden,
kauern sie und säumen
als unsteter Faden
das Ende von Träumen.

Die grauen Steine stehen stoisch,
die alten gebeugt, mit verwitterter Schrift.
Moos wächst launisch,
wo die grüne Brandung sie trifft.

Auf den Pfaden, ausgetreten und leer,
wandert nur der Nebel noch,
morgens, wenn die Kälte schwer,
sich an die Ritzen klammert, in die sie nächtens kroch.

Vom fahlen Mondlicht illuminiert,
tanzen die nassen Geister
den Totentanz, vom Wind dirigiert.



Ich hoffe mal dier Titel schreckt eucht nicht ab, aber es ist ganz bestimmt nicht depressiv oder gruselig. Versprochen!

January 2026

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