rodo: angry nuns are angry (angry nuns)
[personal profile] rodo
Ich sage es lieber selbst, bevor jemand anders auf die Idee kommt: Ich hätte es wirklich besser wissen müssen. Aber da ich das Buch vor zehn Jahren schon einmal gelesen hatte und mochte, Heike Hohlbein mit von der Partie war und ich gerade Langeweile hatte, dachte ich mir, ich lese es mir noch einmal durch. Noch dazu hatte ich gerade Lust auf ein Buch mit weiblichem Hauptcharakter. Die Heldenmutter ist aus dem Jahr 1985, knapp 600 Seiten lang, ein Einzelband und High Fantasy. Soviel dazu. Nun zum Inhalt:
Lyra ist ein einfaches Bauernmädchen und hochschwanger, als sie die ebenfalls schwangere Elbin Erion und ihren Begleiter Sjur in der Scheune des Hofes findet. Beide befinden sich auf der Flucht vor den Herrschern des Landes. Lyras Kind stirbt kurze Zeit später bei der Geburt, doch als Erion von ihren Verfolgern eingeholt und tödlich verwundet wird, nimmt Lyra sich Erions Sohnes Toran an. Toran ist laut einer Prophezeiung der, der die Menschen von der Tyrannei der Goldenen befreien soll. Gemeinsam mit dem Magier Dago flieht Lyra zu den Zwergen, wo sie selbst die Rolle des Befreiers einnimmt um ihren Sohn zu beschützen.

Ich versichere euch, dass meine Beschreibung das Buch interessanter klingen lässt, als es in Wirklichkeit ist.[1] Ich habe hier nämlich die ersten 300 Seiten des Buches zusammengefasst, obwohl der Stoff locker auf 100 oder 150 gepasst hätte. Die Szenen auf dem Hof ziehen sich über 100 Seiten hin und die Handlung wird im ganzen Buch ungemein gestreckt. Von dem wirklich interessanten Teil des Plots bleibt am Ende dementsprechend wenig übrig. Aber das ist noch nicht einmal das größte Problem des Buchs. Der Plot ist zwar nichts Besonderes, aber wenigstens solide und in sich schlüssig. Problematisch wird es, wenn man sich die Charaktere anschaut. Sie gehören einfach nicht in den Plot und das führt zu einer Menge Problemen.

Lyra:

Zunächst einmal ist da Lyra, die Hauptperson des Buches, und ich würde sogar soweit gehen sie als einzige Person des Buches zu bezeichnen, aber dazu später. Lyra ist nett, jung und hat ein ausgesprochen ereignisloses Leben geführt. Der Bauer, von dem sie nun schwanger ist, hat sie und ihre Mutter auf dem Sklavenmarkt gekauft, als sie sechs Jahre alt war. Ihre Mutter starb kurz darauf und Lyra wurde wenige Jahre später – nachdem sie ihren Kaufpreis abgearbeitet hatte – freigelassen. Sie blieb auf dem Hof und wurde irgendwann mit dem ersten Kind des Bauern schwanger, dessen eifersüchtige Harpyie von Frau unfruchtbar ist. Das ist ausnahmslos alles, was wir über ihre Person gesagt bekommen.

Niemand auf diesem Hof scheint sie zu mögen. In all den Jahren hat sie offenbar zu keiner anderen Person auf dem Hof eine Beziehung aufgebaut und reden tut sie lediglich mit der halb-dementen Köchin.[2] Lyra steht hier absolut im Zentrum der Erzählung, was an sich nicht ungewöhnlich ist, aber über hundert Seiten hätte ich wenigstens einen Nebensatz erwartet, in dem andere Knechte und Mägde namentlich erwähnt werden. Irgendetwas, das uns Lyra als Person im Umgang mit Gleichgestellten und Freunden zeigt. Aber so eine Szene gibt es nicht.

Stattdessen verbringt Lyra all ihre Zeit mit Erion, die aus irgendeinem unerfindlichen Grund einen Narren an Lyra gefressen hat.[3] Nun wahrscheinlich liegt es daran, dass sie beide schwanger sind oder dass Erion den Kontakt zu so vielen Menschen wie möglich vermeiden möchte, aber im Text selbst klingt es eher so, als wäre Lyra einfach so außergewöhnlich interessant und besonders. Der Bauer scheint das ja ebenfalls gemerkt zu haben. Was so besonders an ihr ist wird sich dem Leser im Laufe des Buches jedoch nicht erschließen.

Wie alle anderen Bewohner des Hofes mag Felis, die Frau des Bauern, Lyra nicht besonders und im Gegensatz zu ihnen hat sie wenigstens einen guten Grund dazu: Eifersucht. Das hält die Hohlbeins jedoch nicht davon ab, sie auf eine Art zu beschreiben, die mich an Ginny in vielen Fanfictions erinnert. Ihr wisst schon – diese Geschichten in denen Ginny ein rachsüchtiges, dummes und rundum unsympathisches Biest ist, damit Harry eine gute Entschuldigung hat, um sie mit Draco/Hermine/Mary Sue/Luna oder Gott weiß wem zu betrügen. Felis tut also was jede gute betrogene Ehefrau/Furie tun würde und versucht Lyra und ihre Kind umzubringen, obwohl sie sie ein paar Seiten vorher nur herablassend und kühl behandelt hat.

Lyra verliert natürlich das Kind, der Bauer bietet ihr endlich an sie zur Nebenfrau zu machen (warum er das erst tut, nachdem seine Frau seinen Erben umgebracht hat, ist mir allerdings schleierhaft), doch bevor Lyra sein Angebot ausschlagen und den Hof ein für allemal verlassen konnte, werden alle Bewohner des Hofes niedergemetzelt. Überlebt hat einzig Lyra, weil Erion Sjur aufgetragen hatte, sie zu retten. Sie findet noch eine sterbende Erion, die ihr den Rest ihrer Kraft vermacht, damit sie mit ihrem Sohn zu den Zwergen flieht.

Doch natürlich kommen noch ein paar Bösewichte zurück und versuchen sie umzubringen. Gerettet wird sie vom Magier Dago, der mit ihr zusammen in die Berge flieht. Dort treffen sie auf Schwarzbart, nachdem Dago endlich herausgefunden hat, wen seine Begleiterin im Arm hat. Die Verfolger dicht auf den Fersen retten sie sich in die Minen der Zwerge und erreichen schließlich die Zwergenfestung.

Lyra hatte dabei immer wieder Vorahnungen und wusste, wo welche Gefahr lauert. Dago erklärt, dass es an Erions Kräften liegt, aber ich bin mir da nicht so sicher, denn er sagt auch, dass diese Kräfte aufgebraucht sind, nachdem sie mit ihrer Hilfe den ersten der sechs unsterblichen Tyrannen getötet hatte. Die Visionen werden sie aber weiter verfolgen und sich immer dann bemerkbar machen, wenn die Hohlbeins es für sinnvoll halten, dem Buch jede Spannung zu nehmen.[4]

In der Zwergenfestung angekommen werden die Leser auch mit einer Seite an Lyra konfrontiert, die sie absolut unsympathisch macht: ihre Selbstsucht in Kombination mit ihrer Kurzsichtigkeit. Sie versucht zusammen mit ihrem Sohn zu fliehen, weil sie Angst vor dem hat, was die Zwerge mit ihm planen können. Und davor, dass sie ihn ihr wegnehmen. Sie bedenkt dabei nicht, dass er bei den Zwergen wenigstens eine Lebenserwartung von mehr als zwei Wochen hat. Außerdem werden wir mit ellenlangen inneren Monologen gequält, die vor Selbstmitleid triefen.

Überhaupt verbringt Lyra das halbe Buch damit sich selbst zu bemitleiden und an ihren Entscheidungen zu zweifeln. Quelle ihres Selbstmitleids ist dabei ihre Unfähigkeit für sich selbst zu entscheiden. An welchen Entscheidungen kann sie dann zweifeln? Sie denkt darüber nach, wie furchtbar der Krieg ist, dass doch alles irgendwie ihre Schuld ist obwohl sie lediglich instrumentalisiert wird und dass die Revolution der Bevölkerung nur Leid bringt.

Ich hatte von einem Buch über eine Heldin eigentlich erwartet, dass der Hauptcharakter auch tatsächlich etwas tut und sich nicht ständig hilflos von den Männern in ihrer Umgebung herumkommandieren lässt. Ich hätte erwartet, dass die Monate, die sie in der Zwergenfestung übers Kämpfen und die Politik lernen musste, ihr wenigstens einen Hauch von Selbstbewusstsein und Kompetenz eingetrichtert hätten, aber beides zeigt sie nur, wenn der Plot es erfordert. Wenn der Plot es nicht erfordert, dann ist sie es eben nicht, ob das nun Sinn ergibt oder nicht.

Eine der beiden mit Abstand schlimmsten Szenen ist die, in der Lyra ihr Augenlicht verliert. Sie stürzt augenblicklich in eine tiefe Depression (immerhin irgendwie verständlich), die sie innerhalb weniger Tage zum Selbstmord treibt. Die Seiten, auf denen sie darüber jammert dass sie nie wieder Teil der „wirklichen Welt“ sein wird und dass sie in einem „Universum der Nebensächlichkeiten“ gefangen ist.[5] Sie kann ihren Sohn nicht mehr lieben, weil sie ihn nicht mehr sehen kann. Selbstverständlich ist der einzige Zweck ihrer Erblindung der, dass Dago seine eigenen Augen opfert um sie zu retten, was Lyras romantische Gefühle für ihn in Schuldgefühle umwandelt.

Diese Szene kommt außerdem nach der Szene, in der Lyra, mit Bjarons Hilfe ausnahmsweise einmal den Tag retten durfte. Sie hat nicht sich nicht nur auf eigene Faust aufgemacht um Dago zu retten, sie hat außerdem zwei der Tyrannen umgebracht und damit das gesamte Tal, in dem sie sich befanden, gerettet. Dieser Teil des Buches war ein echter Lichtblick, trotz unglaublich vielem Gejammer darüber wie furchtbar es war zu töten.

Die andere schlimme Szene ist die Quasi-Vergewaltigung. Sie ergibt nicht nur absolut keinen Sinn, sie ist auch unnötig für den Plot. Gegen Ende des Buches hat sich Dago endlich dazu durchgerungen, mit Lyra Sex zu haben. Lyra hat allerdings kein Interesse mehr an ihm und lässt ihn trotzdem machen. Ich vermute es ging den Autoren hauptsächlich darum, dass sie danach schwanger wurde, aber bei mir hat die Szene eigentlich nur zu Fragen geführt. Warum wollte Dago das plötzlich? Und warum lässt Lyra das mit sich machen? Was war eigentlich der Sinn der ganzen romantischen Nebenhandlung?

Lyra vergisst außerdem ständig Toran, der ja eigentlich der einzige Grund ist, warum sie das Ganze überhaupt durchmacht. Sie will ihren Sohn beschützen und macht deshalb eine ganze Reihe von Dingen, die sie lieber nicht tun würde, aber das wird im Text nach den ersten Szenen kaum deutlich. Nur manchmal sehen wir die beiden zusammen, aber selbst in denen hatte ich das Gefühl, dass sie ihn eigentlich kaum liebt. Beziehungsweise dass sie ihn nur liebt, wenn der Plot es erfordert.

Dago:

Dago ist der zweite Hauptcharakter von Die Heldenmutter, aber er verdient den Namen nicht wirklich. Seine Charakterisierung schwankt genauso wie die von Lyra, auch wenn wir dafür am Ende des Buches einen Grund präsentiert bekommen. Irgendwie. Dago hat nämlich ein Geheimnis: er ist einer der sechs Tyrannen und will die anderen loswerden. Er mochte sie sowieso nie.

Mit dieser Info habe ich übrigens sehr viel verraten. Angedeutet wird es nämlich nicht. Zwar hat Lyra Träume von Chekhovs Drachen, aber da sie sowieso ständig Vorahnungen hatte, konnte man die Verbindung nicht wirklich ziehen. Wenigstens erklärt die letzte Szene somit warum Dago sich nie entscheiden konnte, ob er nun ein berechnender Feldherr oder ein Märtyrer war. Er hat wohl einfach die Rollen durcheinander gebracht.

Schwarzbart:

Schwarzbart hat die leidige Rolle des Zweiflers und Kritikers zugeteilt bekommen. Er mag Lyra nicht, er kritisiert alles, was Lyra sagt und tut und ist ausgesprochen grummelig dabei. Angeblich ist er ein Freund von Dago, aber davon bekommen wir nicht wirklich viel zu sehen. Er ist einer der sympathischen Charaktere, gerade weil er pausenlos an Lyra herummeckert und dabei, wie sich herausstellt, praktisch immer recht hat. Außerdem scheint er einigermaßen kompetent zu sein, im Gegensatz zu Dago, der eine Vorliebe für Selbstaufopferung hat, und Lyra, die nur im gesamten Buch nur zwei Mal die Initiative ergreift und sich den Rest der Zeit herumkommandieren lässt.

Bjaron:

Bjaron hat wie Schwarzbart das Pech, dass er in eine Rolle gedrängt wird, über die hinaus wir eigentlich kaum etwas über ihn erfahren. Bjaron ist ein Skruta, ein Barbar aus dem Norden. Wer denkt, dass die Hohlbeins dieses Klischee auseinanderzunehmen versuchen, liegt halb richtig. Sie versuchen es, scheitern dabei aber kläglich. Die Skruta sind wirklich Barbaren die für ihren Lebtag gerne brandschatzen, vergewaltigen und plündern.

Das ist aber nicht Bjarons eigentliche Rolle. Aus irgendeinem Grund wurde er als Rivale für Dago in der romantischen Nebenhandlung gecastet. An sich nicht wirklich schlimm, aber diese Geschichte braucht eine Dreiecksgeschickte etwa so sehr wie ein Eskimo zehn Kühlschränke. Bjaron wird daher als Dagos Gegenpart beschrieben. Dago ist geheimnisvoll, manchmal kühl und von leidenschaftlicher Rache besessen. Bjaron ist verständnisvoll, pragmatisch und unterstützt Lyras Ideen. Selbstverständlich entscheidet sie sich nicht für ihn und sobald die Hohlbeins versuchen, den Nebenplot aufzulösen, machen sie absolut deutlich, dass er eben ein Barbar ist und kein Mensch.

Worldbuilding:

Das Worldbuilding ist praktisch nicht existent. Es gibt Elben, die irgendwie übermenschlich sind, Skruta, die irgendwie untermenschlich sind, Zwerge, die gut heilen und schmieden können und Wüstenkrieger, über die man eigentlich nichts weiß. Es ist wirklich erstaunlich, wie wenig tatsächliche Information in den Unmengen an Exposition verpackt sind. Selbstverständlich sind da noch die sechs Magier, die seit tausend Jahren in der magischen Festung sitzen. Außerdem hassen alle die Skruta und die Skruta alle anderen – nur Elben und Skruta hassen sich besonders.

Ich kenne Bücher von einer vergleichbaren Länge, die es schaffen die doppelte Menge an Information in weniger Sätze zu quetschen. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass sich die Informationen ständig wiederholen und die Exposition hauptsächlich dazu dient, eine ahnungslose Lyra aufzuklären. Es wird außerdem immer nur der nächste Schritt in der Handlung erklärt, was dazu führt, dass zwischen den Teilen, in denen tatsächlich etwas passiert, lange Passagen liegen, in denen einfach nur das wiedergekäut wird, das man als Leser eigentlich schon wusste.

Abschließend kann ich nur sagen, dass die Botschaft dieses Buches für mich ist, dass eine wohlwollende Diktatur einer schwachen Demokratie vorzuziehen ist. Diese Haltung wird von allen Charakteren mit Grips vertreten und Lyras abschließende Meinung zum Thema Freiheit wirkt schwach verglichen mit dem endlosen Gejammer darüber, wie viel Leid die Revolution dem Volk bringt.

Außerdem rate ich allen Autoren: Wenn eure Charaktere sich selbstständig machen und die geplante Handlung umgehen, lasst sie laufen. Sollten sie nicht irgendwann wieder von selbst beim Plot ankommen, solltet ihr es vielleicht mit anderen Charakteren oder einem anderen Plot versuchen. Die Heldenmutter ist das was herauskommt, wenn man Charakteren einen Plot aufzwingt.


PS: Dieser Post ist DW-only, da ich für die nächsten drei Wochen nicht crossposte. Es ist schließlich [community profile] three_weeks_for_dw!



Fußnoten:

[1] Und ich bin nicht in der Lage interessante Zusammenfassungen zu schreiben.
[2] In einer Fanfiction hätte hier mein Suealarm losgeschlagen.
[3] Suealarm die zweite.
[4] Suealarm die dritte. Mysteriöser magische Sinn, der die aller Magier der Geschichte übertrifft.
[5] Die Heldenmutter, Hohlbein und Hohlbein, Bastei Lübbe, 1985 Seite 476

Date: 2010-04-28 09:48 am (UTC)
dancing_serpent: (Default)
From: [personal profile] dancing_serpent
Oh Hohlbein, das weckt Erinnerungen. Ich mochte das Buch schon damals nicht - habe es in meinen frühen Teenie-Jahren gelesen und war da schon besseres Worlbuilding etc gewöhnt. Auch von den Hohlbeins selber. *g*

Date: 2010-04-28 10:50 am (UTC)
dancing_serpent: (Default)
From: [personal profile] dancing_serpent
Mein Einstieg war auch Herr der Ringe, aber Hohlbein folgte relativ schnell. Drachenfeuer war mein erster Hohlbein, dann Märchenmond, Elfentanz und Midgard - in ganz genau dieser Reihenfolge.

Ich habe aber mit etwa 10 Jahren angefangen Science Fiction zu lesen, und da waren ganz großartige Sachen dabei, was Worldbuilding (und Charaktere) betrifft.

Aber die Probleme beim Worldbuilding wirken harmlos im Vergleich zu dem, was sie mit dem Hauptcharakter anstellen.
Oh, absolut. Ich glaube, damals habe ich das Buch nur zuende gelesen, weil das so eine Art Prinzip von mir war. Heute hätte ich es wahrscheinlich sehr schnell aufgegeben und allen davon abgeraten, es überhaupt anzufangen.

Date: 2010-04-28 12:52 pm (UTC)
dancing_serpent: (Default)
From: [personal profile] dancing_serpent
Gelesen habe ich noch sehr viel mehr Bücher von Hohlbein, aber das waren meine ersten. Zwischendurch war auch immer mal wieder ein gutes Buch dabei, aber ja, Thema und Charaktere haben sich extrem häufig wiederholt.

Inzwischen bin ich nicht mehr so geduldig, wenn's ums Lesen geht. Ein Buch muß spezielle Kriterien erfüllen, damit ich es überhaupt anfange, und es kommt durchaus vor, daß ich es nach wenigen Seiten schon wieder weglege. Oder auch schon nach dem ersten Absatz.

Date: 2010-04-28 01:19 pm (UTC)
From: [personal profile] xavie
Dieser Verriss ist herrlich :D Es muss der wahre Horror gewesen sein das Buch zu lesen!

Ich hab mich, glaube ich, zwischen meinem zehnten und zwölften Lebensjahr durch die Wolfgang-und-Heike-Hohlbein-Sammlung unserer Stadtbücherei gelesen. Der Plot und die Charaktere kommen mir irgendwie bekannt vor. Obwohl ein Mädchen als Hauptfigur bei den beiden echt der Ausnahmefall war. Ich weiß noch, dass als Author's Note in Dreizehn stand: "Also gut, hier habt ihr endlich euer Mädchen als Hauptperson." - Die Göre in Dreizehn hatte auch so einen ewig-meckernden Sidekick.

Date: 2010-04-28 05:51 pm (UTC)
anotherslashfan: "We exist - be visible" caption on dark background. letter x is substituted with double moon symbol for bisexuality (Default)
From: [personal profile] anotherslashfan
Es scheint aber so eine Art gemeinsame Erfahrung von deutschen Fantasy-Lesern zu sein, dass sie irgendwann mal ganz viel Hohlbein gelesen haben und die Bücher seitdem nicht mehr wirklich mögen.

Ja, genau! Ich muss aber zugeben, dass ich das eine oder andere Buch in guter Erinnerung habe... Macht sicher der Abstand von 10 Jahren oder so zum letzten Buch, das ich von ihm gelesen habe... (Und ich bin super im Buch-Vergessen.)

Und nochmal Hut ab, dass du dich durchgequält hast - ich glaub, ich hab das Buch auch gelesen/angefangen - aber der Titel allein sollte verboten werden, erinnert zu sehr an NS-Sprech.

Date: 2010-04-29 08:04 am (UTC)
eumelkeks: (awkward)
From: [personal profile] eumelkeks
Oha, das klingt wirklich nach einem sterbenslangweiligen Buch gefüllt mit Genre Clichés.

Date: 2010-04-29 08:37 am (UTC)
eumelkeks: (emotionally scarring)
From: [personal profile] eumelkeks
Na ja, bei Hohlbein ist es ja fast immer hit and miss.

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